Hund & Jagd - Das Jagdhundemagazin

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Fester Tritt im Revier bei jedem Wetter = HAIX Black Eagle Nature GTX!

Obwohl bei Reviergängen meist nicht dasselbe Hightech-Equipment wie für Pirsch oder Ansitz benötigt wird, sollte man dennoch unbedingt auf das geeignete Schuhwerk achten.

Denn anders, als viele vielleicht vermuten, geht die meiste Zeit nicht für die Pirsch, Ansitz oder Drückjagd drauf. Weitaus mehr Zeit als auf dem Hochsitz verbringen die meisten Jäger mit der Hege.


Platinum - Fleischsaftgarung macht Hundeernährung gesünder

Platinum - Fleischsaftgarung macht Hundeernährung gesünder

Durch Fleischsaftgarung entsteht Hundenahrung wie menschliche Nahrung. Diese Zubereitungsmethode gehört eigentlich zur gehobenen Restaurantküche und wird dort verwendet, um Speisen besonders gesund und schmackhaft zuzubereiten. Damit der beste Freund davon nicht weiter ausgeschlossen bleibt, wurde die Fleischsaftgarung den Ernährungsbedürfnissen von Hunden angepasst. Warum dann noch den besten Freund mit gewöhnlichem Hundefutter ernähren, fragen sich viele Hundehalter und werden zu Fleischsaftgarern. 2021 gab es einen regelrechten Run auf Hundenahrung aus Fleischsaftgarung. Es ist zu erwarten, dass der Trend 2022 noch zunehmen wird.

Deutsch-Drahthaar: Liegt die Zukunft im Ausland?


Kontinuierlich geht auch bei Deutsch-Dahthaar im Inland die Zahl der Würfe zurück. Im Ausland hingegen zieht die Zahl der Würfe ebenso kontinuierlich an. Liegt deshalb die Zukunft der Rasse im Ausland?

2010 registrierte der Zuchtverein im Inland 295 Würfe, im Ausland fielen weitere 107 Würfe. 2014 fielen im Inland noch 266 Würfe, im Ausland waren es bereits 141 Würfe. Welche Schlüsse daraus zu ziehen sind, diskutiert der Verein Deutsch-Drahthaar derzeit intern. Hauptzuchtwart Sigurd Croneiss warnte auf der diesjährigen Zuchtwartetagung: "Wenn man sinnvolle Maßnahmen ergreifen will, darf man nicht aus dem Bauch heraus argumentieren, sondern muss das Umfeld kennen und Ursachen analysieren." Diese Analyse dauert einigen Mitgliedern aber inzwischen ein wenig zu lang, zumal der Rückgang der Welpenzahlen im Inland seit 1989 festgestellt wird.

In einem Beitrag in den VDD-Blättern entgegnete Werner Lebus: "Jährlich wurde über die Wurfentwicklung scheibchenweise diskutiert und, in Hoffnung auf Besserung, das lästige Thema auf das nächste Jahr vertagt. Über Vermutungen kamen wir dabei nicht hinaus." Lebus versteht seine Kritik an Zuchtwart Croneiss so, dass er die Diskussion um die Zukunft des DD beleben wolle. Er künftigte an, dass die VDD-Gruppe Fläming-Havelland zu diesem Thema zur Hauptversammlung im März dieses Jahres Anträge stellen werde.

Brauchbarkeitsprüfungen sollten wechselseitig anerkannt werden


Die Obleute für das Jagdhundewesen aus den Landesjagdverbänden sowie Vertreter von DJV und Jagdgebrauchshundverband (JGHV) haben sich Anfang Oktober in der DJV-Geschäftsstelle in Berlin getroffen. Hauptthema waren die unterschiedlichen Prüfungen für die Brauchbarkeit von Jagdhunden. Fazit der Teilnehmer: Es wäre wünschenswert, wenn die Bundesländer die jeweiligen Brauchbarkeitsprüfungen gegenseitig anerkennen würden. So könnten einmal geprüfte Jagdhunde problemlos bundesweit zur Jagd eingesetzt werden.

Diskutiert wurden zudem die Neuerungen in den Landesjagdgesetzen. Unter anderem ist in NRW die Arbeit mit der vorübergehend flugunfähig gemachten Ente seit April 2015 verboten. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Ausbildung und Prüfung mit der sogenannten "Müller-Ente" am besten geeignet ist, um die Leistung des Jagdhundes bei der Wasserarbeit zu überprüfen. Man müsse aber mit den derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen ausbilden und prüfen, so das Resumé. Erste Erfahrungen mit der Ausbildung und Prüfung an der flugfähigen Ente in Nordrhein-Westfalen hätten gezeigt, dass dies lediglich eine Hilfslösung sein könne. Die Erfahrungen mit den bundesweit etablierten Schwarzwildgattern in Deutschland waren ebenfalls Thema.

Die Obleute für das Jagdhundewesen aus den Landesjagdverbänden treffen sich zwei mal im Jahr gemeinsam mit Vertretern des JGHV zum Informationsaustausch.

Kommentar

2013 bewirkte der Geschäftsführer der niedersächsischen Jägerschaft, Dirk Schulte-Frohlinde, einen bemerkenswerten Beschluss des DJV-Präsidiums (Hund & Jagd berichtete). Das Präsidium beschloss, dass die Brauchbarkeitspüfungen der Länder wechselseitig anerkannt werden. Punkt! Vorausgegangen war ein Jagderlebnis des Niedersachsen, der in einem neuen Bundesland erkennen musste, dass die bestandene Brauchbarkeitsprüfung des eigenen Hundes dort nicht anerkannt wurde. Der Hund musste am Strick bleiben.

Nun sind aber die Brauchbarkeitsprüfungen Sache der Länder und deren Behörden, keineswegs aber des DJV-Päsidiums. Und so hat sich erwartungsgemäß seit 2013 in dieser Sache auch gar nichts getan.

Im nun veröffentlichen Beschluss der Landeshundeobleute heisst es dazu, "es wäre wünschenswert". Aha. Willkommen in der Realität.

Nun rächt sich, dass der Jagdgebrauchshundverband in den letzten 15 Jahren das Verhältnis zu den Landesbehörden sträflich vernachlässigt hat. Mit großer Mühe werden derzeit Landesgliederungen des JGHV geschaffen, auch um verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Das wird nicht so schnell gehen. Zumal die Jagdgegner in den politischen Parteien den Verbänden immer mehrere Schritte voraus zu sein scheinen.

Tobias Paulsen

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