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Starthilfe für ein gesundes Hundeleben


Bayern bekämpft illegalen Welpenhandel
Bayern bekämpft illegalen Welpenhandel
Bayern bekämpft illegalen Welpenhandel
Bayern bekämpft illegalen Welpenhandel

 

Mit seinen tapsigen Bewegungen, dem flauschigen Fell und den treuen Knopfaugen erobert ein Welpe schnell einen festen Platz im Herzen seiner Besitzer. Für einen optimalen Start in ein langes und gesundes Hundeleben sollten

Halter ein paar Spielregeln beachten. Dazu gehören neben einer bedarfsgerechten Fütterung auch die empfohlenen Impfungen und eine konsequente Vorsorge gegen Parasiten.
Die Ständige Impfkommission Veterinär (StIKo Vet.) hält für Hunde einen Schutz vor folgenden Erkrankungen für essentiell – und zwar ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt:
· Parvovirose
· Leptospirose
· Staupe
· Hepatitis contagiosa canis (HCC)
· Tollwut
Die ersten Impfungen gegen die zum Teil lebensbedrohlichen Erkrankungen können bereits in der achten Lebenswoche gegeben werden. Für eine vollständige Grundimmunisierung sind oft mehrere Impfungen in kurzen Abständen nötig. Tierhalter sollten bei Schutzimpfungen auf eine hohe Schutzwirkung und gute Verträglichkeit Wert legen. Hierfür stehen verschiedene Impfstoffe zur Verfügung. Bei der Wahl des passenden Impfstoffs hilft der Tierarzt.
Für Welpen, die gern im Freien spielen und dort mit Zecken konfrontiert werden, ist außerdem eine Impfung gegen Borreliose sinnvoll. Unbehandelt kann diese Erkrankung – übrigens die häufigste durch Zecken übertragene Infektion - zu Lahmheit, Abgeschlagenheit und im schlimmsten Fall zu bleibenden Schäden führen.
Die Impfung gegen Borreliose ist eine gute Ergänzung zum Schutz vor den blutsaugenden Parasiten – macht ihn aber keineswegs überflüssig. Zecken können weitere Krankheiten übertragen und sollten daher konsequent bekämpft werden. Zu den wichtigsten Maßnahmen beim Zeckenschutz gehören – neben der Borreliose-Impfung – regelmäßiges Absuchen und schnelles Entfernen von Zecken sowie zeckenabweisende Mittel wie Spot-ons, Sprays, Halsbänder oder Kautabletten.
Weiterhin sollten Welpen gegen Flöhe und Würmer behandelt werden. Das junge Immunsystem ist am Anfang noch mit vielen neuen Aufgaben konfrontiert und daher besonders anfällig für Parasiten. Spulwürmer z.B. werden häufig schon von der Mutter auf den Welpen übertragen und können bei schwerem Befall einen Nährstoffmangel bei Welpen herbeiführen. Regelmäßige Entwurmungen sind daher sinnvoll.
Rundum geschützt, können frisch gebackene Hundeeltern ihren Familienzuwachs draußen herumtoben und mit anderen Hunden spielen lassen. Darüber hinaus schützen sie sich selbst und alle anderen Familienmitglieder, die mit dem Hund kuscheln und spielen wollen. Denn Krankheiten wie Leptospirose oder Tollwut können auf den Menschen übertragen werden. Gleiches gilt auch für Flöhe oder manche Wurmarten.
Weitere Informationen gibt es in den Webinaren der VDH-Akademie

 
 

 

 

Tags: Jagdhunde

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