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Samstag, 30 Juli 2016 17:09

August 2016

geschrieben von
Herzlich Willkommen auf der neuen Seite Hund & Jagd. 

Die nunmehr acht Jahre alte Homepage Hund-Jagd.de gehört der  Vergangenheit an. Mit der neuen Seite unter derselben Adresse werden die alten Ziele aber weiterverfolgt: Offene Worte, wo es erforderlich ist und unseren Jagdhunden dient.
Wie sehr dies gerade heute erforderlich ist, zeigen Beispiele aus den Zuchtvereinen für Deutsch-Kurzhaar und dem deutschen Wachtelhund. Aber nicht nur dort wurde mit Hunden gezüchtet, die Krankheiten vererben. Auch im Deutschen Teckelklub scheint es akzeptabel, wenn mit Hunden gezüchtet wird, die die Glasknochenkrankheit vererben. Man bemerkt es ja so selten, weil die Welpen bereits nach wenigen Tagen eingehen. Auch vererbte Augenerkrankungen, die zum Erblinden führen, werden im DTK toleriert. In einer Zeit, in der es für fast jede Erbkrankheit DNA-Tests gibt, ist es schon ein Verhalten, das an Qualzucht heranreicht, wenn man diese Möglichkeiten nicht nutzt.
Hund & Jagd wird diese Themen weiter im Zielstachel haben - und noch viele andere mehr. So wird beispielsweise die Internationalisierung der deutschen Jagdhundrassen immer interessanter. Mit zurückgehenden Welpenzahlen haben die Zuchtvereine erkannt, dass sie im Ausland ebenfalls Chancen haben, Welpen an den Mann zu bringen. Wenige haben es aber bisher geschafft, im In- und Ausland gleichermaßen die Zucht nach einem Standard und mit den gleichen Voraussetzungen sicherzustellen.
Hierzu ein Beispiel aus dem Bereich Teckel: Der Rassestandard gibt vor, dass die Laufhöhe ein Drittel der Körperhöhe ausmachen muss (irgendwie muss der Hund ja auch noch jagen können). In einigen Ländern der Weltunion Teckel (WUT) findet man es aber "schöner", wenn die Laufhöhe nur ein Viertel der Körperhöhe ausmacht. Für manchen mag das eine Kleinigkeit sein, im Jagdgebrauch kann das die rote Karte für den Hund bedeuten.
Es gibt viele Themen, die offenbar immer aktuell bleiben, den Jagdhund als Rasse oder den einzelnen Hund als Individuum betreffen. Hund & Jagd hat in den letzten zwölf Jahren gezeigt, dass es kein Blatt vor den Mund nimmt und sich auch von Verbandsfunktionären nicht den Schneid abkaufen lässt.
Dies wird, und das ist ein Versprechen, vom neuen Onlinemagazin Hund & Jagd fortgesetzt.

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Tobias Paulsen

Tobias Paulsen hat den Beruf des Redakteurs ab den 70er Jahren in Frankfurt von der Pike auf gelernt. Journalistisch wirkte er zunächst im Lokalen und wechselte später an die Frankfurter Gerichte. Als er in den 90er Jahren Interesse für Wald und Wild entwickelte, war die Ausbildung zum ersten Jagdschein fast schon ein Muss. Anschließend arbeitete er einige Jahre für mehrere Jagdzeitungen und spezialisierte sich dann noch einmal auf den Bereich Jagdhund. Selbst führte er Teckel, einen Kleinen Münsterländer und aktuell einen Deutsch-Drahthaar. Hund & Jagd gründete er 2004.

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