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Recherchierte für den Gebrauchshundeführer

Sonntag, 28 Mai 2017 06:54

Neue Richtlinie für Welpenimpfung

geschrieben von
Die regelmäßig durchgeführten "Auffrischimpfungen" gegen Staupe-Hepatitis-Parvovirose erhöhen den Schutz der Impfung nicht. Das ist die wichtigste Aussage der neuen Richtlinie für die Impfung von Hundewelpen, die der Weltverband der Kleintierärzte WSAVA verfasst hat.
Grundsätzlich wird empfohlen, alle Welpen gegen Staupe, Hepatitis und Parvorvirose zu impfen. In Ländern mit Tollwutvorkommen sollte die Tollwutimpfung ebenfalls zum Standardprogramm für Welpen gehören. Dabei sollte die letzte Welpenimpfung im Alter von 14 bis 16 Wochen - aber keinesfalls früher - erfolgen. Anschließend sollte für 98 Prozent der geimpften Welpen ein jahrelanger, wenn nicht lebenslänglicher Schutz bestehen.
Allerdings empfiehlt der WSAVA dann noch eine Auffrischimpfung zwölf Monate nach Abschluss des ersten Impfganges, um die Hunde aufzufangen, die beim ersten Impfgang "durchgefallen" sind. Bei einem immunen Hund seien weitere Auffrischimpfungen unnütz und wirkungslos.
Um den Körper der Tiere nicht unnötig zu belasten, wird ausdrücklich empfohlen, so wenig Impfungen als möglich zu geben. Mit Titertests (Blutabnahme und Antikörperbestimmung) lässt sich feststellen, ob der Hund immun ist. Damit läßt sich auch die Notwendigkeit der Auffrischimpfung nach 12 Monaten bestimmen.
Dienstag, 28 März 2017 15:18

Was tun, wenn es juckt und kratzt?

geschrieben von
Allergien belasten das Wohlbefinden des Hundes. Sind die Auslöser bekannt, ist eine erfolgversprechende Therapie möglich.
Dienstag, 07 Februar 2017 13:36

Den Winter zum Impfen nutzen

geschrieben von
Bei durchweg kühlem Wetter ist die „Zeckensaison“ eigentlich vorbei.
Donnerstag, 19 Januar 2017 11:53

Pfoten brauchen Winterschutz

geschrieben von
Der Winter hat uns lange auf die Folter gespannt.
Montag, 19 Dezember 2016 17:19

Termine fürs Tier!

geschrieben von
Ein neues Jahr beginnt stets mit guten Vorsätzen. Ob sie eingehalten werden, steht auf einem anderen Blatt. Oft genug sind sie jedenfalls schnell vergessen. Wichtiges aufschreiben hilft, so können den guten Vorsätzen bessere Taten folgen. Dies gilt auch für die Gesundheitsvorsorge bei Hunden, denn übers Jahr muss der Tierhalter viele Dinge beachten.
Dienstag, 13 Dezember 2016 10:55

VDH-Umfrage zu Parasiten beim Hund

geschrieben von
Würmer, Flöhe und Zecken sind eine wahre Plage.
Mittwoch, 26 Oktober 2016 14:53

Flöhe lassen sich nicht aussperren

geschrieben von
(BfT) Tür zu, Kamin an und der Winter kann kommen. Das „denkt“ sich auch der Floh und versucht, sich unbemerkt im Fell von Hunden in die Wohnung einzuschleichen.
Donnerstag, 01 Oktober 2015 11:53

Die zehn am häufigsten diagnostizierten Krankheiten beim Hund

geschrieben von
Es ist beim Hund nicht anders als beim Menschen. Der eine kommt ohne große Wehwehchen durchs Leben, den anderen plagen vielerlei Gebrechen. Viele Krankheiten aber lassen sich verhindern. Wichtige Impfungen beispielsweise schützen vor vielen schwerwiegenden Erkrankungen. Ein Hund, der gut ernährt und bewegt wird, ist in der Regel gesünder als der „Couchpotato“, der sich auf Leckerchen konzentriert.

Trotz bester Fürsorge lassen sich Krankheiten aber nie ganz vermeiden. Erhebungen zeigen, dass Magen- und Darmerkrankungen ganz vorne auf der Liste der häufigsten Erkrankungen stehen. In den Leitsymptomen – Durchfall und Erbrechen - unterscheiden sie sich kaum. Von einer leichten Magenverstimmung, ausgelöst durch verdorbenes Fressen, bis hin zur schweren Infektion, ist die Liste der möglichen Ursachen lang. Deshalb muss man gemeinsam mit dem Tierarzt auf Ursachenforschung gehen. Durchfall aufgrund von Nahrungsmittelallergien lässt sich beispielsweise durch eine Futterumstellung in den Griff bekommen. Mit einer Magenspiegelung kann der Tierarzt herausfinden, ob der Hund an einer einfachen Gastritis oder vielleicht sogar an einem Magengeschwür leidet. Sehr oft sind Parasiten die Übeltäter der Magen- und Darmerkrankung.

An zweiter Stelle der am häufigsten diagnostizierten Krankheitsbilder stehen Hauterkrankungen. Die Haut ist ein komplexes Organ, das empfindlich auf äußere Angriffe aller Art reagiert, sie ist aber auch Alarmmelder für Krankheiten, die sich im Inneren des Körpers abspielen. Am häufigsten lösen Allergien Hautveränderungen aus, allen voran die Flohspeichelallergie. Es gibt viele Hunde, die allergisch auf Umweltstoffe wie Blütenstaub oder Pollen reagieren. Auch Futtermittel können allergische Hautreaktionen auslösen. Darüber hinaus gibt es Hautpilzerkrankungen, die auch auf den Menschen übertragen werden können. Hautveränderungen sind auch Indikatoren für hormonelle Erkrankungen. Vermehrte Schuppenbildung und die Neigung zu Hautinfektionen beispielsweise sind typische Symptome bei einer Unterfunktion der Schilddrüse.

Nicht selten werden Hunde von Parasiten aller Art gequält. Man unterscheidet zwischen Ekto- und Endoparasiten. Ekto bedeutet außen. Zu den häufigsten Plagegeistern zählen Zecken, Flöhe und Milben. Diese wiederum verursachen oft auch Haut- oder andere Erkrankungen. Eine regelmäßige Parasitenprophylaxe hilft also, schwerwiegende Erkrankungen vom Hund fernzuhalten. Endo bedeutet innen. Endoparasiten besiedeln also in erster Linie den Darm des Tieres. Am häufigsten sind dies Spulwürmer, Hakenwürmer und Bandwürmer. Einige Endoparasiten werden durch Ektoparasiten übertragen. Flöhe etwa übertragen Bandwürmer, die Flohprophylaxe ist daher eine sehr wichtige Vorbeugemaßnahme. Andererseits können Endoparasiten andere Organe des Hundes in Mitleidenschaft ziehen, wie etwa der gefährliche Herzwurm. Auch parasitäre Einzeller, wie Giardien oder Kokzidien, bedrohen die Darmgesundheit von Hund und Katze und können Infektionen hervorrufen. Am häufigsten kommen sogenannte Giardien vor, die insbesondere bei Jungtieren zu heftigen Durchfallerkrankungen führen können.

Die komplexen Zusammenhänge machen deutlich, wie wichtig eine Rundum-Vorsorge beim Hund ist. Der Hundehalter hat es in der Hand, seinem vierbeinigen Freund ein unbeschwertes und von Krankheit freies Leben zu ermöglichen.
Professor Dr. Jörg Epplen, der an der Ruhr-Universität in Bochum einen Lehrstuhl inne hat, ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des VDH, Jagdpächter und Führer zweier Weimaraner-Hündinnen.
Dienstag, 24 November 2015 11:38

Zahnpflege bei Hund und Katze beugt Schmerz und Krankheit vor

geschrieben von
(BfT) Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch treten bei Hunden häufiger auf als man annehmen könnte.
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