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Mittwoch, 04 Juli 2018 20:41

Erneut Hitzetod eines Hundes

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Bei einer Fährtenschuhprüfung aller Brackenzuchtvereine im Spessart ist eine Bracke in einem überhitzten Auto verendet.
Ausgerechnet der Tierschutzbeauftragte des Klubs Tirolerbracke hatte, wie er sagt, im Halbschatten sein Auto geparkt und zwei Bracken im Innern gelassen. Nach drei Stunden war der jüngere, dreijährige Hund  verendet. Der ältere, zehnjährige Hund überlebte die Tortur. Der Hundebesitzer, auch zweiter Vorsitzender des Klubs, überlegt, so erklärte er gegenüber Hund & Jagd, ob er aus dem Vorfall Konsequenzen zieht.
Nachtrag: Mittlerweile hat der betroffene Hundebesitzer schriftlich erklärt, von allen seinen Ämtern zurückzutreten. Er ist aus dem Zuchtverein ausgetreten und hat angekündigt, Selbstanzeige zu stellen.
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Tobias Paulsen

Tobias Paulsen hat den Beruf des Redakteurs ab den 70er Jahren in Frankfurt von der Pike auf gelernt. Journalistisch wirkte er zunächst im Lokalen und wechselte später an die Frankfurter Gerichte. Als er in den 90er Jahren Interesse für Wald und Wild entwickelte, war die Ausbildung zum ersten Jagdschein fast schon ein Muss. Anschließend arbeitete er einige Jahre für mehrere Jagdzeitungen und spezialisierte sich dann noch einmal auf den Bereich Jagdhund. Selbst führte er Teckel, einen Kleinen Münsterländer und aktuell einen Deutsch-Drahthaar. Hund & Jagd gründete er 2004.

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