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Dienstag, 30 Januar 2018 17:50

JGHV: Westermann bekommt jetzt richtig Gegenwind

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Der Obmann für das Prüfungswesen im Jagdgebrauchshundverband (JGHV), Josef Westermann, muss um sein Amt fürchten.
Westermann hatte vor einigen Wochen vor 140 Verbandsrichtern erklärt, er stehe nicht mehr für eine erneute Kandidatur zur Verfügung, wenn der aktuelle Vize-Präsident des Verbandes, Ulrich Augstein, erneut gewählt würde. Diese Äußerung brachte ihm nicht nur massive Kritik aus allen Lagern des JGHV ein. Auch das JGHV-Präsidium beschäftigte sich mit dem Thema. JGHV-Präsident Werner Horstkötter erklärte dabei, dass in über 120 Jahren Geschichte des JGHV niemand das JGHV-Präsidium jemals so bloßgestellt habe wie Westermann. Horstkötter ließ protokollieren, dass das Präsidium die Äußerung Westermanns sehr missbillige. Über das Protokoll wurde abgestimmt. Mit der Stimme Westermanns wurde das Protokoll einstimmig genehmigt...
Westermann geht derzeit nicht nur im Präsidium des JGHV auf dünnem Eis. Mittlerweile hat sich ein Gegenkandidat für das Amt des Obmanns für das Prüfungswesen gemeldet, dem gute Chancen für eine Wahl zugetraut werden. Seinen Hut in den Ring hat Thorsten Reck geworfen, ein sehr erfahrener Züchter von Drahthaar-Hunden und langjähriger Verbandsrichter.
Innerhalb des JGHV wird vermutet, dass Karl Walch, Kandidat für das Präsidentenamt, Westermann zu der unvernünftigen Äußerung veranlasst hat. Auch Walch gilt als Gegner Augsteins. Karl Walch wiederum wird kritisiert, weil er sich nicht dazu äußert, ob er im Falle einer Wahl zum Verbandspräsidenten weiter Chefredakteur des Verbandsorgans „Jagdgebrauchshund“ bleiben will. In Teilen des Verbands wird dies sehr kritisch gesehen. Walch selbst erhält aus der Tätigkeit monatlich 1800 Euro.
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Tobias Paulsen

Tobias Paulsen hat den Beruf des Redakteurs ab den 70er Jahren in Frankfurt von der Pike auf gelernt. Journalistisch wirkte er zunächst im Lokalen und wechselte später an die Frankfurter Gerichte. Als er in den 90er Jahren Interesse für Wald und Wild entwickelte, war die Ausbildung zum ersten Jagdschein fast schon ein Muss. Anschließend arbeitete er einige Jahre für mehrere Jagdzeitungen und spezialisierte sich dann noch einmal auf den Bereich Jagdhund. Selbst führte er Teckel, einen Kleinen Münsterländer und aktuell einen Deutsch-Drahthaar. Hund & Jagd gründete er 2004.

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