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Sonntag, 07 August 2016 18:27

NRW: JKV soll Enten-Monitoring durchführen

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(huj) Das Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen hat die Jagkynologische Vereinigung NRW mit einem 30monatigen Enten-Monitoring beauftragt.
Dabei sollen bei den Brauchbarkeitspüfungen und Wasserübungstagen der  nächsten drei Jahre Daten über die Arbeit der Hunde hinter der "flugfähigen" Ente erhoben werden. Mit Hilfe dieser Daten soll dann im Umweltministerium entschieden werden, welche Form der Ausbildung am Wasser - "Müller-Ente" oder (flugfähige) "Rohe-Ente" - künftig in NRW möglich sein wird.
Wegen der Bedeutung dieses Themas war die JKV, die Landesvereinigung des Jagdgebrauchshundverbandes in NRW, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Krefeld zusammen gekommen. Die Mitglieder begrüßten ausdrücklich das Monitoring, legten die Durchführung fest und sagten ihre Unterstützung zu. JKV-Vorsitzender Peter Wingerath verwies darauf, dass die kynologischen Fachleute - Verbandsrichter, Züchter, Ausbilder, Hundeführer - in den Reihen der Jagdkynologischen Vereinigung zu finden seien. Dies sei bei einem Treffen im Ministerium auch durch die JGHV-Führungsspitze Werner Horstkörtter und Ulrich Augstein sowie ihn selbst deutlich gemacht worden. Der Landesjagdverband war zu diesem Gespräch im Ministerium nicht hinzugebeten worden.
Im Vorfeld der Veranstaltung, die trotz Urlaubszeit gut besucht war, gab es Störfeuer aus den Reihen des Landesjagdverbandes. Ein Gesprächstermin zwischen Wingerath und dem LJV-Präsidenten Ralph Müller-Schallenberg war von diesem kurzfristig abgesagt worden. LJV-Geschäftsführer Christof Marpmann teilte den JKV-Mitgliedsvereinen wenige Tage vor der Mitgliedsversammlung mit, die Zustimmung des LJV zum Entwurf Enten-Monitoring NRW könne nicht vorausgesetzt werden. Andererseits ließ sich aber auch kein Mitglied des LJV-Vorstands oder der Geschäftsstelle bei der wichtigen Veranstaltung sehen...
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Tobias Paulsen

Tobias Paulsen hat den Beruf des Redakteurs ab den 70er Jahren in Frankfurt von der Pike auf gelernt. Journalistisch wirkte er zunächst im Lokalen und wechselte später an die Frankfurter Gerichte. Als er in den 90er Jahren Interesse für Wald und Wild entwickelte, war die Ausbildung zum ersten Jagdschein fast schon ein Muss. Anschließend arbeitete er einige Jahre für mehrere Jagdzeitungen und spezialisierte sich dann noch einmal auf den Bereich Jagdhund. Selbst führte er Teckel, einen Kleinen Münsterländer und aktuell einen Deutsch-Drahthaar. Hund & Jagd gründete er 2004.

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