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Freitag, 02 März 2018 23:31

Verein Deutsch-Drahthaar sperrt Kuhls Zwinger

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Im Verein Deutsch-Drahthaar hat Kuhls Zwinger keinen Platz mehr. Dem Züchter werden jahrzehntelange Tierquälereien vorgeworfen.
Zuletzt wurde er vom Amtsgericht Kassel zu 180 Tagessätzen verurteilt, weil er eine Hündin verhungert haben lassen soll. Zuchtwarte aus den VDD-Gruppen Porta Westfalica (Gerling) und Bremen (Wiegmann) haben über viele Jahre offenbar die Augen vor den Zuständen in dem nordhessischen Zwinger verschlossen. Während das zuständige Veterinäramt seit 30 Jahren die Zustände bemängelt und ahndet, ist den Zuchtwarten nichts aufgefallen. Personelle Konsequenzen hatte das bislang noch nicht.
Nachdem der Züchter kürzlich zwei Hunde auf einer Zuchtschau in Osnabrück vorgestellt und auch die Zuchtrüdenvorstellung des VDD besucht hatte, zog der Vorstand des Vereins Deutsch-Drahthaar die Reißleine. Vorsitzender Christoph Heimes bestätigte Hund & Jagd, dass gegen Kuhls ein vorläufiges Zuchtverbot verhängt wurde.
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Tobias Paulsen

Tobias Paulsen hat den Beruf des Redakteurs ab den 70er Jahren in Frankfurt von der Pike auf gelernt. Journalistisch wirkte er zunächst im Lokalen und wechselte später an die Frankfurter Gerichte. Als er in den 90er Jahren Interesse für Wald und Wild entwickelte, war die Ausbildung zum ersten Jagdschein fast schon ein Muss. Anschließend arbeitete er einige Jahre für mehrere Jagdzeitungen und spezialisierte sich dann noch einmal auf den Bereich Jagdhund. Selbst führte er Teckel, einen Kleinen Münsterländer und aktuell einen Deutsch-Drahthaar. Hund & Jagd gründete er 2004.

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