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Samstag, 27 August 2016 15:39

"Meiden Sie dubiose Tierverkäufer"

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Es ist Ferienzeit und die Deutschen zieht es ins Ausland.

Auf den dortigen Märkten stoßen deutsche Urlauber häufig auf süße Welpen und kleine Katzenbabys, die für kleines Geld zum Verkauf angeboten werden. Die großen Augen der kleinen Kerlchen sind dabei so herzzerreißend, dass kurzerhand die Familie vergrößert wird.
Dieser natürliche Helferinstinkt und der daraus folgende Spontaneinkauf birgt das Risiko eines großen Trauerspiels, da diese Tiere häufig schon so krank sind, dass sie trotz guter Pflege nicht mehr auf die Beine kommen.
Mathis Ruff, Vorsitzender des Berufsverbands der Rechtsjournalisten e. V., empfiehlt daher, im Einklang mit den Ratschlägen der Tierschutzorganisationen, wie auch beim Erwerb in Deutschland, auf legale Züchter, Tierhandlungen oder Tierheime zurückzugreifen.
Der BvDR e. V. plädiert aber besonders zum Tierheim. Hier werden Tiere abgegeben, die im Tierhandel erworben und wegen Überforderung zurückgegeben wurden, dessen Vorbesitzer verstorben ist oder die ausgesetzt wurden. Daher warten hier die Haustiere darauf, dass sich ein neues und liebevolles Zuhause für sie findet.
Unabhängig vom Anbieter, sollten Urlauber darauf achten, dass immer ein Kaufvertrag abgeschlossen wird und ein Impfnachweis bzw. ein Heimtierausweis vorliegen. Im Allgemeinen gelten nämlich folgende Einreisebestimmungen in der EU für Heimtiere:
Das Tier muss einen sogenannten „EU- Heimtierausweis“ besitzen. Darin vermerkt sind Daten zum Tier, zum Halter des Tieres und alle bisherigen ärztlichen Untersuchungen.
Es muss eine aktuelle Tollwutimpfung vorhanden sein.
Das Haustier muss durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein.
Die Einreisebestimmungen für Tiere nach Deutschland erfordern, dass zusätzliche Impfpapiere mitgeführt werden. Diese länderspezifischen Bestimmungen gilt es auch beim Transport der Tiere im Flugzeug zu berücksichtigen.

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Tobias Paulsen

Tobias Paulsen hat den Beruf des Redakteurs ab den 70er Jahren in Frankfurt von der Pike auf gelernt. Journalistisch wirkte er zunächst im Lokalen und wechselte später an die Frankfurter Gerichte. Als er in den 90er Jahren Interesse für Wald und Wild entwickelte, war die Ausbildung zum ersten Jagdschein fast schon ein Muss. Anschließend arbeitete er einige Jahre für mehrere Jagdzeitungen und spezialisierte sich dann noch einmal auf den Bereich Jagdhund. Selbst führte er Teckel, einen Kleinen Münsterländer und aktuell einen Deutsch-Drahthaar. Hund & Jagd gründete er 2004.

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