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Sonntag, 28 August 2016 15:04

Nach Aufruf, sich zu bewaffnen, war die WBK weg

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Der Verwaltungsgerichtshof Bayern hat entschieden, dass auch Äußerungen in sozialen Netzwerken den Widerruf einer waffenrechtlichen Erlaubnis begründen können.
Ein Facebook-Nutzer hatte auf seinem Profil mehrfach dazu aufgerufen, sich zu bewaffnen. Anlass waren für ihn Medienberichte über Straftaten und Flüchtlinge. Er schrieb unter anderem: "Lasst sie nur kommen, kein Problem."
Der Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis verstoße summarisch geprüft nicht gegen das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, befand das bayerische Gericht.

VGH Bayern, Urteil vom 8. Januar 2016, Az. 21 CS 15.2465
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Tobias Paulsen

Tobias Paulsen hat den Beruf des Redakteurs ab den 70er Jahren in Frankfurt von der Pike auf gelernt. Journalistisch wirkte er zunächst im Lokalen und wechselte später an die Frankfurter Gerichte. Als er in den 90er Jahren Interesse für Wald und Wild entwickelte, war die Ausbildung zum ersten Jagdschein fast schon ein Muss. Anschließend arbeitete er einige Jahre für mehrere Jagdzeitungen und spezialisierte sich dann noch einmal auf den Bereich Jagdhund. Selbst führte er Teckel, einen Kleinen Münsterländer und aktuell einen Deutsch-Drahthaar. Hund & Jagd gründete er 2004.

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