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Engelbert Büning: Jäger |
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| Die Idee hinter diesem Buch ist einfach: Vorurteilen sollen Fakten gegenübergestellt werden, die es dem Leser ermöglichen, sich in 60 Minuten eine eigene Meinung zu bilden. |
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Henning Bergmann: Deutsch-Drahthaar |
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(huj) Der Deutsch-Drahthaar (DD) ist seit vielen Jahren der mit Abstand meist geführte Vollgebrauchshund. Leistungsstärke, Robustheit, Zuverlässigkeit und das ausgeglichene Wesen haben ihn längst zu einer der beliebtesten Jagdhundrassen überhaupt werden lassen. |
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Der Jäger - Lehrbuch für die Jägerprüfung |
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(huj) Die Jägerprüfung ist eine Herausforderung! Das nun in der vierten, vollständig neu bearbeiteten Auflage erschienene Buch "Der Jäger" (Verlag Eugen Ulmer) dient dem Jagdscheinanwärter als umfassende Grundlage für das erfolgreiche Bestehen der anspruchsvollen Prüfung. Alle in der Ausbildung und in der Praxis vorkommenden Fragen werden erörtert und beantwortet, insbesondere die Fragen aus der Praxisprüfung. Ein besonderer Schwerpunkt des Buches liegt auf den Ausschlussthemen Wildtier- und Waffenkunde. Viele prägnante Zeichnungen erleichtern das Bestimmen von Pflanzen und Tieren. |
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Anja Möller: Kosmus-Buch Labrador Retriever |
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Er wird als Familienhund, Blindenhund, Rettungshund und Jagdbegleiter geführt. Über ihn kann man leidenschaftlich diskutieren, wenn es um die Frage der jagdlichen Eignung geht. Und über ihn ist schon sehr viel geschrieben worden, auch in Buchform. Der Labrador Retriever hat in der "Hundewelt" ganz sicher einen hervorgehobenen Platz. Mit einem brandneuen Buch über diese Rasse ist dem Kosmos-Verlag ein ganz großer Wurf gelungen. 400 Farbfotos - zu einem großen Teil in hervorragender Qualität - reizen immer wieder dazu (zumindest ging es mir so), das Buch in die Hand zu nehmen und durchzublättern. Anja Möller, die sich selbst auch als Züchterin den Arbeitslinien der Labradore verschrieben hat, schildert alle Aspekte dieser populären Rasse. Sie vermittelt einen tiefen Einblick in die Geschichte des Labradors, zeichnet die Aufspaltung in Schönheits- und Arbeitslinien nach. Züchter- und Welpenauswahl, Haltung und Ausbildung, Pflege und Gesundheit werden kompetent beleuchtet. Anja Möller hat mit diesem Werk, für dessen Entstehung sie mehrere Jahre benötigte, der Rasse Labrador ganz sicher einen großen Dienst erwiesen. Für Freunde der Rasse sollte das Werk ein "Muss" sein. Wer die Anschaffung eines Labrador-Welpen in Erwägung zieht, findet in diesem Buch alle Informationen, die für die Entscheidung und die spätere Haltung des Hundes wichtig sind. Das Kosmos-Buch "Labrador Retriever" ist eines der ganz wenigen Werke, das von Hund & Jagd die höchste Bewertung erhält. Tobias Paulsen
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Uwe Heiß: Die Schweißarbeit in der Jagdhundprüfung. Theorie und Praxis |
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Schade. Es hätte schon etwas mehr sein können. Mit Spannung hatte ich auf das Buch von Uwe Heiß gewartet, es aufmerksam durchgelesen und es am Ende ratlos zur Seite gelegt. Heiß schildert in dem Buch "Die Schweißarbeit in der Jagdhundprüfung" - bereits der Titel lässt ja eigentlich ein umfassendes Werk erwarten - lediglich einen, seinen Weg zum firmen Hund auf der roten Fährte. Sein "Geheimnis" sind Wurstscheiben auf den Übungsfährten, die den Hund zur Konzentration zwingen und dazu führen sollen, dass er später einmal ähnlich konzentriert Wundfährten ausarbeitet. Nichts Neues also, und revolutionär ist dieser Einarbeitungsweg ganz sicher auch nicht. Eben einer von vielen Wegen. Was an dem Buch aber stört, ist der Absolutheitsanspruch des Autors. Andere Ausbildungswege mag es geben, so wird in dem Buch vermittelt, sie führten aber nicht so schnell und wirkungsvoll zum Ziel. Die Erfahrung von vielen, vielen Schweißhundführern, die auch ohne Wurst zum Ziel kommen, wird dabei einfach beiseite gewischt. Auch handwerklich hat das Buch Defizite. Der Tot-Verweiser erscheint zwar immerhin in einer Überschrift. Was das ist und wie man einen Hund zum Totverweisen (nicht Bringselverweiser) bringt, das fehlt einfach. Schließlich fällt an dem Buch auf, dass es schlecht redigiert wurde. Zahlreiche grammatikalische oder Interpunktionsfehler sind einfach ärgerlich und für ein Buch aus dem Kosmos-Verlag eher ungewöhnlich.
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Norma Zvolsky: Die Kosmos Retrieverschule (2. Auflage) |
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(huj) 2002 erschien dieses Standardwerk der Retrieverausbildung erstmals - und überzeugte sofort. Jetzt wurde es überarbeitet und ergänzt - und bleibt das Standardwerk für alle Retrieverfreunde. Aus jagdlicher Sicht ist außerordentlich erfreulich, dass die Autorin strikt trennt zwischen Retrievern aus Leistungs- und solchen aus Schönheitszucht. Mehr noch: Ausführlich erläutert sie die noch junge Geschichte der Rasse und weckt Verständnis für jene, die einen schönen, wesensstarken Hund suchen, und jene, die einen leistungsstarken, passionierten Verlorensucher ihr Eigen nennen wollen. Norma Zvolsky verliert auch nur wenige Worte über den Retriever auf der roten Fährte, wo ihn einige gerne sehen würden. Wegen seines fehlenden Lauts hat er nun einmal dort nichts zu suchen. Norma Zwolsky verweist zu Recht auf die Spezialisten für diese Arbeit. |
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Heinrich Uhde: Das Jagdgebrauchshundwesen (überarbeitete Ausgabe) |
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1999 erschien die erste Ausgabe des "Uhde" - und avancierte sehr schnell zum Standardwerk des deutschen Jagdgebrauchshundwesens. Manche betrachten das Werk sogar als "Bibel" unseres Hundewesen. Vielleicht zu Recht. Das Buch gibt jedenfalls einen umfassenden Überblick über Geschichte, Rassen, Zucht, Haltung, Ausbildung, Prüfung, Recht und Kunst rund um den Jagdgebrauchshund. Anlass für die erste Herausgabe des "Uhde" war das 100jährige Bestehen des Jagdgebrauchshundverbandes. Nun, zehn Jahre später, ist die erste Auflage vergriffen. Und es lag nahe, zum 110jährigen Bestehen des Verbandes den "Uhde" zu überarbeiten. Herausgekommen ist ein in der Tat aktualisiertes Werk, das Hundeführern und Verbandsmitgliedern gleichermaßen einen umfassenden Überblick über das Hundewesen bietet. Uhde schreibt allerdings aus der subjektiven Sicht eines ehemaligen Verbandspräsidenten. Das Buch ist deswegen linientreu und meidet selbst dort kritische Worte, wo diese angemessen wären. Auffallend ist auch, dass beispielsweise "Saugatter", also Eingewöhnungsgatter für Jagdhunde an Wildschweinen, in dem Buch einfach nicht vorkommen. Dies passt zur Linie des derzeitigen JGHV-Präsidiums, das die Gatter ablehnt. Erfreulich ist, dass dem neuen "Jagdgebrauchshundwesen" ein Register angehängt ist. So wird das Nachschlagen zu bestimmten Themen deutlich vereinfacht. Unterm Strich darf aus meiner Sicht auch der neue "Uhde" in keinem Büchschrank engagierter Hundeführer fehlen, auch wenn der Preis (49,90 Euro) ein wenig abgehoben erscheint. Tobias Paulsen
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Walter Lange: Das Teckel-Pfötchen |
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Es gibt unsägliche Bücher, die nur im Kontext zur Geschichte einen Sinn ergeben. "Mein Kampf" war aus meiner Sicht so ein Machwerk. Auch "Das Teckel-Pfötchen" von Walter Lange ist für mich literarisch eine Zumutung. Was Lange auf 296 endlos langen und ermüdenden Seiten ausbreitet, hätte er genausogut auf zwei Seiten zusammenfassen können. Dann hätte er vielleicht auch die Mühe auf sich genommen, die Spielregeln der deutschen Sprache wenigstens ansatzweise zu befolgen. Zwei Untertitel der Titelseite machen zunächst neugierig: "Alles für den Dackel" und "Dies ist die Geschichte vom Hausmeister Krause" (Originaltext). Dahinter verbirgt sich eine erbitterte Auseinandersetzung zwischen ihm als Schriftführer der DTK-Gruppe Eder-Schwalm (was im Buch ein wenig verschleiert wird) und seinem Vorsitzenden, später auch mit der DTK-Ehrengerichtsbarkeit. Lange offenbart mafiose Strukturen im Deutschen Teckelklub. Das ist an sich nichts Neues, immerhin ist dies aber einmal zu Papier gebracht worden. Von juristischen Auseinandersetzungen nach Erscheinen des Buches ist nichts bekannt. Gerade für diejenigen, die die aktuellen Entwicklungen in den höheren Etagen des DTK verfolgen, ist dieses Buch, das sich auf Ereignisse im Jahr 2007 bezieht, eine Bestätigung. Heute geht es beispielsweise um Ahnentafelfälschungen in der DTK-Geschäftsstelle, im Buch von Walter Lange geht es um gefälschte Bestätigungen von Leistungszeichen. Nichts Neues also im Teckelklub. Das Buch verliert nicht nur wegen seiner sprachlichen Hilflosigkeit. Am Ende der Lektüre wird sich vermutlich jeder fragen, ob dieser schreiberische Rachefeldzug irgend jemandem (außer dem Autor) irgend etwas gebracht haben mag. Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Tobias Paulsen
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Heribert Kalchreuter: Die Sache mit der Jagd |
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(huj) Ist Jagd heute noch vertretbar? Was beeinflusst unsere Wildtiere und welche Rolle spielt der Jäger? Darf er das Niederwild jagdlich nutzen oder muss er sich auf den Shalenwildabschuss breschränken? Fragen wie diese sind heute noch genau so aktuell wie vor einigen Jahren. |
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Anton Fichtlmeier: Grunderziehung für Welpen |
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Vieles von dem, was Anton Fichtlmeier in diesem Buch schreibt, ist nicht neu. Doch bereits nach wenigen Seiten Lektüre wird klar, dass der Autor einen Weg gewählt hat, der nach meiner Kenntnis vieler "Welpen-Bücher" ziemlich einmalig ist. Klar, ein Welpe braucht von Anfang an Zuwendung, Vertrauen und eine klare Orientierung in der für ihn fremden Menschenwelt. Aber was geht in einem Welpen vor? Fichtlmeier gelingt es, das, was sich in so einem Welpenkopf abspielen mag, sehr anschaulich zu beschreiben und zu begründen. Vieles reduziert sich für Fichtlmeier auf einfachste Signale an den Welpen: "Ja", "Nein", "Richtig, "Falsch". Mit Hilfe dieser Signale lässt sich für den Autor ein enger kommunikativer Kontakt zum Hund herstellen. Sitz, Platz, Leinenführigkeit und sogar erstes Apportieren seien dann keine Herausforderungen mehr, sondern Selbstverständlichkeiten, die freudig ausgeführt würden. Anton Fichtmeier leitet seit vielen Jahren eine Hundeschule am Starnberger See. Tobias Paulsen
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Petra Quante: Ratgeber Welpen |
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(huj) Hundebücher und Ratgeber gibt es zuhauf. Der Ratgeber der Hundetrainerin Petra Quante reduziert das notwendige Wissen über Hundewelpen und ihre ersten Erziehungsschritte auf das Wesentliche. Dadurch wird aber leider auch der jagdliche Bereich allenfalls gestreift. Wer sich seinen ersten Welpen zulegt, findet in dem Ratgeber ganz sicher alle notwendigen Informationen, um dem neuen Familienmitglied ein artgerechtes Zuhause anbieten zu können. Anschaulich wird die notwendige Sozialisation des Hundes erläutert, aber auch Vorfreude auf die Arbeit mit dem Hund vermittelt. Das Buch ist "brauchbar", bietet aber für die Vorbereitung des Jagdhundes auf seine Arbeit wenig Substanz.
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Jürgen Herbst/Hans Stark: Der Beagle |
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Vielleicht liegt es ja daran, dass ich mich wirklich nicht erinnern kann, ob und wann ich schon einmal einen jagdlich brauchbaren Beagle bei der Arbeit erlebt habe. Das Rasseporträt von Jürgen Herbst und Hans Stark über den für deutsche Verhältnisse exotischen Stöberer ist für mich jedenfalls kein Buch gewesen, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Aber Neugier siegt irgendwann. Und in diesem Fall bin ich sogar ganz froh darüber. Die beiden Autoren schildern den Beagle als Familien-, Sport-, Ausstellungs-, Dienst- und Laborhund - und auch als Jagdhund. Sein Einsatz als Meutehund wird beleuchtet. Zu einem Rasseporträt zählt eine Darstellung möglicher Prüfungen, die Zucht, der Umgang mit Welpen, Krankheiten und dem betagten Beagle. Beagle-Besitzer schildern ihren Weg zu dieser Rasse. |
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Edmund Löns: Heidewachtel |
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Er ist wieder auf dem Markt, der "Heidewachtel" von Edmund Löns. Wie sehr dieses Buch nachgefragt wurde, mag verdeutlichen, dass zuletzt sogar gebundene Fotokopien der Originalausgabe bei Freunden des Kleinen Münsterländers kursierten. Der berühmte Bruder von Hermann Löns hat mit seinem 1922 ermals erschienenen Buch Rassegeschichte im übertragenen Sinn geschrieben. Seine Liebe zum "Heidewachtel", zum "Spion" und letztlich zum Kleinen Münsterländer Vorstehhund spricht aus vielen Seiten dieses Buches. Doch nicht nur die Geschichte dieser kleinsten Vorstehhunderasse wird von Edmund Löns sehr anschaulich geschildert, auch die Beiträge zu Abrichtung, Führung und Zucht ermöglichen uns, Vergleiche zwischen den Anfängen der kontrollierten Zucht und heute zu ziehen. Ich habe das Buch auf der Dortmunder Messe Jagd und Hund erhalten und mich abends in einen Hotelsessel vergraben. Aufgestanden bin ich erst wieder nach dem Lesen der letzte Seite. |
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J. Oliver Curwood: Wotan, der Wolfshund |
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"Wotan, der Wolfshund" gehörte schon gleich nach seinem Erscheinen zu den meist verkauften Tierbüchern. Jetzt gibt es einen Nachdruck der Ausgabe von 1956. Ich gebe gerne zu: Dieses Buch habe ich mit den Augen verschlungen! Geschildert wird die Geschichte von Wotan, der von den Wölfen abstammt, vor den Menschen flieht und sich dank seiner Stärke und Intelligenz in der Wildnis bewährt. Seine Erlebnisse dort sind hinreißend geschrieben, kein Leser wird davon unberührt bleiben. |
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Norma Zvolsky: Retrieverschule für Welpen |
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(huj) Auch wenn einige Retriever-Rassen mittlerweile aus jagdlicher Sicht den "Makel" des Modehundes (zu Recht) haben (aus der anderen Position betrachtet: es werden immer weniger Retriever jagdlich geführt), gilt für diese Hunde doch das gleiche wie für alle anderen: Ein Hund muss "gerecht", also tier- und rassegerecht, ausgebildet und beschäftigt werden. Die Kenntnis, dass der Hund vielleicht nicht aus jagdlicher Leistungszucht stammt, heißt nicht, dass dieser Hund jagdliche Anlagen verloren hat. Aus diesem Grund ist die Erziehung und Ausbildung des Hundes von großer Bedeutung. Das Buch von Norma Zvolsky, einer erfahrenen Hundeausbilderin und Retriever-Züchterin ("Duckflight"), vermittelt hierzu das notwendige theoretische Wissen. Die Autorin geht auf alle Phasen der Erziehung und Ausbildung detailliert ein. Sie berücksichtigt dabei den "Eiertanz" zwischen Jagd und Nicht-Jagd. Wer sich als Jäger einen Retriever zulegt, wird in diesem Buch ebenso wertvolle Hinweise finden wie der Nichtjäger. Die Autorin gibt nicht nur wertvolle Tipps aus der Praxis, sie informiert auch über nützliche Adressen und empfiehlt andere Bücher für Retriever-Freunde. Alles in allem ist die "Retrieverschule für Welpen" für Angänger und alte Hasen sehr empfehlenswert. |
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Gert G. von Harling: Ist die Kugel aus dem Lauf... |
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(huj) "Ist die Kugel aus dem Lauf, hält kein Teufel sie mehr auf." Fast jeder kennt diese alte Jägerweisheit. Wie schnell man auch ohne eigens Verschulden mit diesem Spruch konfrontiert werden kann, machen die Aufzeichnungen von Gert G. von Harling bewusst. An einer Reihe von Beispielen machen die beschriebenen Fälle eindringlich darauf aufmerksam, dass sie sich immer wieder und fast alltäglich auf jeder Jagdveranstaltung erneut in ähnlicher Form ereignen können und mögen deshalb auch als Warnung dienen. |
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Volker Lapp: Wie helfe ich mir draußen? |
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(huj) Seit nunmehr 20 Jahren gilt "der Lapp" als Standardwerk, weil er auf fast alle Fragen zu Expeditionen und Wildnistouren eine Antwort weiß. Zum Jubiläum wurde er erneut überarbeitet und erweitert. Beibehalten wurde das Erfolgsrezept des Buches: Leichte und verständliche Texte ohne jeden theoretischen Ballast und die Aufbereitung der Inhalte wie in einem Rezeptbuch nach dem Prinzip: "Man nehme..." bieten einfache umsetzbare Hilfe zur Selbsthilfe in allen denkbaren Situationen. Mit seinem bewährt kompakten und deshalb für jede Tasche geeigneten Format ist dieses Buch ein "Muss" für alle, die es in der Natur zieht - vom Wanderer bis zum Expeditionsleiter. Außerdem wird der Ratgeber als wohl einziges Exemplar seines Genres seit Herbst 2006 nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in China - und und zwar dort auf chinesisch - vertrieben. Volker Lapp ist selbständiger Kaufmann aus dem hesssischen Wächtersbach-Wittgenborn und seit 1978 im Outdoorbereich beschäftigt. Dazu zählt die Neuentwicklung und Optimierung von Outdoorausrüstung, Booten, Off Road-Fahrzeugen und Kunststoff-Gewehrschäften; außerdem die Durchführung von Incentive-Veranstaltungen, Produktpräsentationen, Pressearbeit und Beratung von Industriekunden. Mehr über Volker Lapp gibt es auf der Homepage www.volker-lapp.de. |
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Heinz Räber: Enzyklopädie der Jagdhunde |
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"Einzigartig" ist ein Prädikat, das sich im Zusammenhang mit einem Buch über Jagdgebrauchshunde vielleicht ein wenig überzogen anhört. Der Kosmos-Verlag bezeichnet Hans Räbers "Enzyklopädie der Jagdhunde" gleichwohl als "einzigartig". Und in diesem Fall liegt der Verlag - aus meiner Sicht - absolut richtig. Dr. Hans Räber war 35 Jahre Redakteur einer schweizerischen Hundezeitschrift, Stammbuchführer der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft und Mitglied der Standardkommission der FCI. Der Autor der zweibändigen "Kosmos-Enzyklopädie der Rassehunde" ist durch seine Fachpublikationen bekannt worden. In der "Enzyklopädie der Jagdhunde" beschreibt Räber Jagdhunderassen aus Europa, soweit ihm die Rassehundezuchtverbände die Informationen zugänglich gemacht haben. Leider haben einige Verbände ein wenig zurückhaltend auf die Anforderung Räbers reagiert. Der Autor hält sich nicht mit der jagdpolitischen Bedeutung des Gebrauchshundewesens auf. Er beschreibt recht kurz die Historie des Jagdhundes und kommt dann wirklich zum Kern. Ich kenne kein Buch, das so ausführlich, prägnant und rasseneutral einen solchen umfassenden Überblick über die Jagdhunderassen Europas bietet. Über 500 Abbildungen runden ein Werk ab, das für einen Jagdkynologen Pflichtlektüre sein sollte. Tobias Paulsen |
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Dieter Klein: Hundeausbildung nicht nur für Jagdhunde |
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(huj) Über Hundeausbildung sind in den letzten Jahren nun wirklich viele Bücher geschrieben worden. Gerade Verbandsrichter können ein Lied davon singen, wenn bei ihnen Hunde und ihre Führer zur Prüfung "ankommen" und dann teilweise merkwürdige Verhaltensweisen an den Tag legen. Begründung der Hundeführer: Das habe ich in diesem oder jenem Buch so gelesen. Noch so ein Buch also, das Dieter Klein präsentiert? Als ich hörte, dass Dieter Klein ein Buch zur Hundeausbildung geschrieben hat, wurde ich schon allein deshalb neugierig, weil Klein ganz offen sagt, dass er einen Großteil seines Wissens Professor Hans Wunderlich verdankt. An sich ist das ja nicht schlecht (auch wenn diese Meinung vereinzelt auf Widerspruch stoßen mag). Dieter Klein hat sein neues Buch (ein anderes Buch, das Telereizgeräte thematisiert, wurde an dieser Stelle schon vorgestellt) dem "Tierschutzprofessor" aus Brandenburg gewidmet, was ich als besonders sympatischen Akt ansehe. |
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Manfred Jericho: Unbändiger Fährtenwille |
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(huj) Manfred Jericho und seine beiden BGS Freia und Lisa sind vielen Jägern im Wittgensteiner Land ein Begriff. Am Ende seiner Laufbahn als Schweißhundführer hat Manfred Jericho sozusagen den Riemen mit der Feder getauscht und seine Erinnerungen aufgeschrieben. Spannend lesen sich zahlreiche Nachsuchenberichte. Zum großen Teil bringt Jericho die Dramatik herüber, die so mancher Arbeit auf der roten Fährte eigen ist. Dann aber äußert er sich recht ausführlich über jene Schützen, die die Nachsuchen verursacht haben. Von einem moralischen Podest herab, bewertet er menschliche und jägerische Schwächen. Dieser Tonfall tut dem Buch nicht gut. Das Buch ist ganz sicher lehrreich für jemanden, der von der Erfahrung eines im Forstdienst ergrauten Schweißhundführers profitieren will. Es bringt sehr gut herüber, dass Nachsuchenarbeit Beharrlichkeit und oftmals Härte voraussetzt. |
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