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Brandenburg: Zöllner verhinderten Schmuggel von elf Hundewelpen |
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(huj) In der Nacht des 3. Juni haben Zöllner des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) auf der Autobahn 12 in Friedersdorf im Kofferraum eines polnischen Kleintransporters elf Hundewelpen entdeckt. Das Fahrzeug war mit neun Litauern besetzt, die nach London reisen wollten. Schnell war klar: Die Litauer hatten kein Herz für Tiere und die Hundebabys sollten nicht zu Urlaubszwecken mit nach England reisen. Denn die Tiere waren nicht nur in einen Käfig mit lediglich 50 x 60 Zentimeter Grundfläche gepfercht; auch Wasser und Hundefutter für die lange Reise hatten die Männer nicht dabei. Zudem legte der 23-jährige Fahrer zwar 15 Impfausweise vor, doch diese passten nicht zu den Welpen. Nachdem die Zöllner die Tiere aus der engen Box befreit und die Erstversorgung mit Futter und Wasser übernommen hatten, leiteten sie gegen den Fahrer ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Abgabenordnung und das Tierseuchengesetz ein. Die Hunde wurden vom Zoll über Nacht betreut. Am 4. Juni 2010 wurden sie auf Weisung des zuständigen Amtstierarztes zur Quarantäne ins Tierheim gebracht.
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