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NRW: Tödliche Tierliebe

(aho) Zwei Bergziegen wurden im Stadtwald von Bocholt tierärztlich behandelt, eine dritte war nicht mehr zu retten und musste eingeschläfert werden. Grund sind Rhododendron- und Azaleenblätter, die die Tiere gefressen hatten. Die Blätter waren  von Unbekannten -möglicherweise in guter Absicht - ins Ziegengehege geworfen worden.
Für viele Bocholter, insbesondere für Kinder, ist das Füttern der Tiere im Stadtwald eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Deshalb vermuten die Mitarbeiter der Abteilung Stadtgrün, dass den Ziegen die Blätter als Futter angeboten wurden, ohne zu ahnen, dass die Tiere diese nicht vertragen.
Der Geschäftsbereich Stadtgrün bittet Besucher des Stadtwaldes, die Tiere in den Gehegen nicht zu füttern, da diese täglich von städtischen Mitarbeitern mit Futter versorgt werden. Wenn auch Besucher die Tiere fütterten, bestehe die Gefahr, dass unbeabsichtigt Fressen angeboten werde, das für die Tiere gesundheitsschädlich ist. Außerdem weerd eine kontrollierte Fütterung der Tiere dadurch unmöglich gemacht, so die Stadt Bocholt in einer Medieniformation.
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